Freizeit und Familienhunde

Zur Gestaltung der Gruppen werden vielseitige Elemente aus dem Hundetraining zusammengestellt, z.B. aus den Bereichen Obedience, Dogdancing, Tricktraining, Clickern/Shapen, Such-, Apportier-, Gehorsamkeits- und Geschicklichkeitsspiele, Zielobjektsuche, Longieren, Flyball, Frisbee, Agility bzw. Mobility, Jad-Dog, Begleithundetraining, Alltagstraining, Motivationstraining, Aufmerksamkeitstraining, kontrollierter Freilauf, es werden aber auch gemeinsame Ausflüge, Spaziergänge und Wanderungen unternommen.

Kursziel

Die Abteilung Freizeithunde soll Hundebesitzern abwechslungsreiche Möglichkeiten aufzeigen, die Freizeit mit dem Hund durch interessante Spiel-/Sportvarianten zu bereichern, die Hunde werden sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet und ganz nebenbei wird die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeinern gefördert und das Selbstvertrauen der Hunde gestärkt, was nicht zuletzt auch im Alltag von Vorteil ist.
Voraussetzungen

Jeder Hundebesitzer, egal ob alt oder jung, kann mit seinem erwachsenen und verträglichen Hund jeden Alters teilnehmen. Der Hund sollte den Hundeführerschein oder die Begleithundeprüfung absolviert haben bzw. einen guten Grundgehorsam besitzen, d.h., er bleibt auch ohne Leine beim Besitzer und kennt die Signale „Sitz“, Platz“ und „Bleib“.

Die Teilnahme ist für Vereinsmitglieder kostenlos, Nichtmitglieder benötigen eine gültige Zehnerkarte.

Weitere Information zu den Trainingszeiten finden Sie unter Trainingsplan
 

Dummy Training – nicht einfach nur apportieren!

Eine wunderbare und für den Hund wertvolle Beschäftigungs-Möglichkeit ist die "Dummy-Arbeit", welche die jagdliche Arbeit des Apportierens nach dem Schuss nachempfindet. Die Spezialisten für diese Aufgabe sind Retriever (engl. to retrieve = herbeiholen, bringen, wiederauffinden), aber auch bei allen anderen bewegungs- und apportierfreudigen Hunden kann man durch geeignetes Training für dieses „Spiel“ Begeisterung auslösen. Das Dummy (engl. = Attrappe) ist ein gefülltes Jute- oder Leinensäckchen, das zum Apportieren anstelle von Wild verwendet wird und auch auf dem Wasser schwimmt. Es gibt Dummys in verschiedenen Größen – Standard für erwachsene Hunde ist 500g, kleinere Hunde können gern mit 250g Dummys arbeiten.

Man unterscheidet 3 Arbeitsbereiche:

  • Beim Markieren kann der Hund die Flugbahn des Dummys beobachten und soll sich die Fallstelle merken (markieren). Auch kommt es vor, dass der Hund nur einen Teil der Flugbahn verfolgen kann. Im Laufe des Trainings entwickelt er die Fähigkeit, die Entfernung (auch in schwierigerem Gelände) richtig einzuschätzen und sich die Fallstellen auch über einen längeren Zeitraum zu merken. Im Idealfall rennt der Hund auf direktem Weg zum geworfenen Dummy, nimmt es auf und bringt es auf dem kürzesten Weg zum Hundeführer zurück
  • Beim Einweisen hat der Hund nicht die Möglichkeit zu markieren, aber der Hundeführer kennt den Bereich, in dem sich das Dummy befindet. Mit Hilfe von Stimme, Pfeife und Handzeichen wird der Hund in dieses Gebiet geschickt. Auch auf größere Distanzen muss sich der Hund in verschiedene Richtungen einweisen lassen. Bei dieser Arbeit muss der Hund einerseits gut lenkbar sein, andererseits muss er - im entsprechenden Gebiet angekommen - selbstständig suchen und finden Bei der Verlorensuche weiß der Hundeführer nur ungefähr, in welchem größeren Gebiet sich Dummys befinden. In diesem Bereich soll der Hund völlig selbstständig suchen. Findet der Hund ein Stück, muss er es unverzüglich zum Hundeführer bringen und darf ggf. nicht mit einem anderen gefundenen Dummy tauschen.
  • Bei der Verlorensuche weiß der Hundeführer nur ungefähr, in welchem größeren Gebiet sich Dummys befinden. In diesem Bereich soll der Hund völlig selbstständig suchen. Findet der Hund ein Stück, muss er es unverzüglich zum Hundeführer bringen und darf ggf. nicht mit einem anderen gefundenen Dummy tauschen. Bei der Verlorensuche befinden sich mehrere Dummys im Gebiet. Der Hund wird auch mehrmals zum Suchen geschickt

Dummytraining ist außerordentlich vielseitig. Neben einem soliden Grundgehorsam und einer guten Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist zuverlässige Kontrollierbarkeit – auch unter großer Ablenkung – gefragt. Der ständige Wechsel zwischen ruhiger Konzentration und Action macht Hunden und Menschen sehr viel Spaß und trainiert optimal die Erregungskontrolle des Hundes.

Was spricht für das Dummytraining? Welche Vorteile hat es?

  • Teamarbeit, gemeinsame Beschäftigung
  • „Kopfarbeit“ und Nasenarbeit für den Hund, Förderung der Konzentration
  • Festigung des Grundgehorsams unter Ablenkung
  • Bewegung
  • kann auf jedem Spaziergang, im Urlaub etc. ohne lange Vorbereitung ausgeübt werden
  • lässt dem Hund ein gewisses Maß an (kontrollierter) Selbstständigkeit
  • der Schwierigkeitsgrad ist fast beliebig steigerbar, es gibt viele Variationen, so dass keine Langeweile aufkommt

Ihr Hund verfügt über einen guten Basisgehorsam, dies bedeutet, er führt die Signale „Sitz“, „Platz“, „Komm“ und „Apport/Bring“ (Aufnehmen, Heranbringen sowie die Herausgabe des Gegenstandes in die Hand des Menschen) zuverlässig aus und bringt eine gesteigerte Begeisterung für das Apportieren mit?

Dann sind Sie in dieser Trainingsgruppe richtig! - nähere Infos zu dem aktuellen Angebot finden Sie unter Trainingsplan

Obedience – „Gehorsam“ in Perfektion und Harmonie

Sturer Gehorsam war gestern - Obedience heißt wörtlich übersetzt zwar „Gehorsam“ - ist aber viel mehr als das. Bei dieser, aus England stammenden Hundesportart, geht es um das Erlernen verschiedener Aufgaben, die das Mensch-Hund-Team in freudiger Perfektion und Harmonie ausführt. Mensch und Hund als absolute Einheit!

Nähere Infos zu dem aktuellen Angebot finden Sie unter Trainingsplan

Faszination Agility

Agility – eine klassische Teamsportart mit dem Hund, deren besonderer Reiz in der Harmonie und dem Verständnis zwischen den ungleichen Partnern Mensch und Hund besteht. Sechs Beine, die alle in dieselbe Richtung laufen sollten.
Es geht darum, Geräte, wie den einfachen Sprung, den Doppelsprung, den Weitsprung, den Reifen, die Mauer, den Sacktunnel, den Tunnel, den Slalom, die Wippe, den Laufsteg, die Wand und den Tisch in der richtigen Reihenfolge und in vorgegebener Zeit zu absolvieren.

Diese Hindernisse sind den Fähigkeiten der Hunde angepasst und erfordern Geschicklichkeit, Vertrauen und Mut von den Tieren.

Die Bewegungsabläufe bei der Bewältigung des Parcours entsprechen im Wesentlichen denen der Urahnen des Hundes bei der Jagd im Rudel. Ohne zu laufen, zu rennen, zu sprinten oder Beute zu fangen, hätten die Vorfahren unserer Hunde keine Chance gehabt zu überleben. Dazu gehörte auch, durch Baue zu kriechen oder Höhen zu überwinden. Auch die Abstimmung untereinander mithilfe von Körpersprache ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Jagd und eines harmonischen Zusammenlebens im Rudel.

Vom „Pausenfüller“ zum „Volkssport“

Im Rahmen der Vorbereitungen zur „Cruft’s“ 1978 entwickelte John Varley, ein vom Reitsport begeistertes Mitglied des Organisationskomitees, die Idee, ähnlich dem Springreiten einen Parcours für Hunde zu bauen. Zusammen mit dem erfahrenen Hundetrainer Peter Meanwell entwickelte er verschiedene Geräte, die dem Naturell und den Bewegungsabläufen der Hunde entgegenkamen. Diese erste „Agility“-Vorführung wurde von den Zuschauern so begeistert aufgenommen, dass diese Show für die nächsten Jahre ein fester Programmpunkt der „Cruft’s“ wurde.
Seit etwa 1990 ist die Sportart Agility in Deutschland etabliert und erfreut sich immer noch steigender Beliebtheit.

Agility ist eigentlich für alle offen. Für Große und Kleine, für Junge und Alte – Hundeführer wie auch Hunde. Um den Hunden jedoch etwas entgegen zu kommen, werden sie in verschiedene Größen- und Leistungsklassen eingeteilt.

Schnell lernt der Hund, die Geräte zu absolvieren. Die wichtigste Herausforderung heutzutage ist aber der Führungsstil. Wie zeige ich dem Hund den einfachsten (für den Hund) zu laufenden Weg?

Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen erfordern immer wieder strategisches Denken. Ein besonderer Reiz liegt in den individuellen Möglichkeiten der Teams. Aus diesem Grund gibt es nicht den „Königsweg“ bei der Ausbildung eines Hundes zum Agility-Hund. Jeder Sportler muss mit seinem Hund seinen eigenen Weg finden.

Spätestens dann aber, wenn man sieht, mit welcher Freude der Hund ohne Halsband und Leine, nur geführt durch Körpersprache und akustische Signale, einen Parcours bewältigt, ist man vom Agility-Virus infiziert.

Nähere Infos zu dem aktuellen Angebot finden Sie unter Trainingsplan

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