Faszination Agility

Agility – eine klassische Teamsportart mit dem Hund, deren besonderer Reiz in der Harmonie und dem Verständnis zwischen den ungleichen Partnern Mensch und Hund besteht. Sechs Beine, die alle in dieselbe Richtung laufen sollten.
Es geht darum, Geräte, wie den einfachen Sprung, den Doppelsprung, den Weitsprung, den Reifen, die Mauer, den Sacktunnel, den Tunnel, den Slalom, die Wippe, den Laufsteg, die Wand und den Tisch in der richtigen Reihenfolge und in vorgegebener Zeit zu absolvieren.

Diese Hindernisse sind den Fähigkeiten der Hunde angepasst und erfordern Geschicklichkeit, Vertrauen und Mut von den Tieren.

Die Bewegungsabläufe bei der Bewältigung des Parcours entsprechen im Wesentlichen denen der Urahnen des Hundes bei der Jagd im Rudel. Ohne zu laufen, zu rennen, zu sprinten oder Beute zu fangen, hätten die Vorfahren unserer Hunde keine Chance gehabt zu überleben. Dazu gehörte auch, durch Baue zu kriechen oder Höhen zu überwinden. Auch die Abstimmung untereinander mithilfe von Körpersprache ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Jagd und eines harmonischen Zusammenlebens im Rudel.

Vom „Pausenfüller“ zum „Volkssport“

Im Rahmen der Vorbereitungen zur „Cruft’s“ 1978 entwickelte John Varley, ein vom Reitsport begeistertes Mitglied des Organisationskomitees, die Idee, ähnlich dem Springreiten einen Parcours für Hunde zu bauen. Zusammen mit dem erfahrenen Hundetrainer Peter Meanwell entwickelte er verschiedene Geräte, die dem Naturell und den Bewegungsabläufen der Hunde entgegenkamen. Diese erste „Agility“-Vorführung wurde von den Zuschauern so begeistert aufgenommen, dass diese Show für die nächsten Jahre ein fester Programmpunkt der „Cruft’s“ wurde.
Seit etwa 1990 ist die Sportart Agility in Deutschland etabliert und erfreut sich immer noch steigender Beliebtheit.

Agility ist eigentlich für alle offen. Für Große und Kleine, für Junge und Alte – Hundeführer wie auch Hunde. Um den Hunden jedoch etwas entgegen zu kommen, werden sie in verschiedene Größen- und Leistungsklassen eingeteilt.

Schnell lernt der Hund, die Geräte zu absolvieren. Die wichtigste Herausforderung heutzutage ist aber der Führungsstil. Wie zeige ich dem Hund den einfachsten (für den Hund) zu laufenden Weg?

Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen erfordern immer wieder strategisches Denken. Ein besonderer Reiz liegt in den individuellen Möglichkeiten der Teams. Aus diesem Grund gibt es nicht den „Königsweg“ bei der Ausbildung eines Hundes zum Agility-Hund. Jeder Sportler muss mit seinem Hund seinen eigenen Weg finden.

Spätestens dann aber, wenn man sieht, mit welcher Freude der Hund ohne Halsband und Leine, nur geführt durch Körpersprache und akustische Signale, einen Parcours bewältigt, ist man vom Agility-Virus infiziert.

Nähere Infos zu dem aktuellen Angebot finden Sie unter Trainingsplan

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